Stipendiaten: Andere Perspektiven

A ls zu Beginn des 1. Weltkrieges bekannt wurde, daß Fotos existierten, die den damaligen Präsidenten der UC Berkeley, Benjamin Wheeler, zusammen mit dem deutschen Kaiser zeigten, geriet Wheeler in die Kritik. Glücklicherweise haben sich die Zeiten inzwischen geändert, tako daß profesor Robert Berdahl, derzeit Kanzler der Universitat Berkeley, sem vorvergangenen Wochenende ohne Probleme gleich 150 junge deutsche Wissenschaftlerinnen in Wissenschaftler sowie Repräsenemten sewie Repräsenemtenten der Wissensententen der der Wissensententen der der Wissensententen der der Wissensententen der der Wissensententen der der Wissensententen der der Wissensententen der der Wissensententen der der Wissensententen der der Wissensententen der der Wissensententen der der Wissensententen der der Wissensententen der Schweg. Anlaß der Zusammenkunft war die? Obiskujete štipendiste? Konferenca ", zu der die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) geladen hatten.

Ziel der zweitägigen Veranstaltung war es, ? Gemeinsam über Karriereperspektiven für Nachwuchswissenschaftler im akademischen und nichtakademischen Bereich zu diskutieren ", wie es DFG-Vizepräsident Prof. in Nordamerika aufhält, über jüngste Veränderungen im deutschen Wissenschaftssystem zu informieren, Erfahrungsberichte der jungen Wissenschaftler zu hören und von hier Ideen mit nach Hause zu nehmen ", ergänzte DAAD-Vizlebers Diezsie Diesel Hunsberder Diez. Im Hintergrund spielte umrl sogenannte bega možganov "-Debatte eine wichtige Rolle: noch immer wird berfürchtet, dass Deutschland einen Grossen Teil plovilo za ribolov besten Köpfe aufgrund mangelnder Attraktivität als Forschungsstandort za tlačno ZDA verliert Derartige Berichterstattung prägt umrl Mehrzahl der deutschen Medien in den letzten Zwei. Jahren intenziv.

Eine jüngst von Stifterverband veröffentlichte Studie? Odtok možganov? Brain Gain "belegt zwar, dass der Forschungsstandort Deutschland auf viele im Ausland tätige Wissenschaftler nur begrenzt attraktiv wirkt. Auf der anderen Seite wurde aber auch v vielen Gesprächen am Rande der Veranstaltung v Berkeley deutlich, dass die derzeit einseitige Darstellung? Zumindest v den Massenmedien? ein äußerst verzerrtes Bild der Situation widerspiegelt. Nicht überall folgen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dem Ruf in die USA, und das aus ganz bestimmten Gründen. Institut ergibt sich ein divergierendes Bild: von schlecht ausgestatteten Labors, mangelnden Kenntnissen vieler diplomant and und fehlenden Möglichkeiten zur Kinderbetreuung ist die Rede.

Auf der anderen Seite ist der Eindruck von der gegenwärtigen Forschungslandschaft v Deutschland auch nicht überzeugend: schlechte Karrierechancen, der nur langsam voranschreitende Prozess der Hochschulreformen und ein Informationsdefizit überschatten umrl manchmal doch mednarodna auf Spitzenniveau liegende Forschungsleistung deutscher Universitaten und Forschungszentren.

Aus diesem Gründe waren die Workshopteilnehmer Dazu aufgerufen, v drei Arbeitsgruppen Ideen über Karriereperspektiven innerhalb und außerhalb der Hochschulen sowie die Netzwerkbildung Deutscher Nachwuchswissenschaftler in den USA zusammenzutragen, nachdem zuvor Vertreter der Wissenschaftsorganisationen und aus der Industrie ihre Standpunkte erlautert hatten. Zum Ende der Veranstaltung wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorgstellt und in einer Podiumsdiskussion erörtert.

Die Mängel des deutschen Wissenschaftssystems, die den Nachwuchs von einer Rückkehr nach Deutschland abhalten, wurden dabei offenkundig. Dr. Frank Weber, derzeit am Scripps Research Institute v La Jolla t tig, fa te die Ergebnisse der Gruppe zusammen: Zwar sei Bewegung in den Programeri sp rbar, die positiv aufgenommen w rde. Allerdings best nden bei der Einf hrung der Juniorprofessur bislang zu viele Unklarheiten. Insbesondere betr fe dies die bisher unterschiedliche Handhabung in den einzelnen Bundesl ndern sowie die mangelnden Karriereperspektiven zum Ende einer Juniorprofessur. Au erdem sei die Juniorprofessur nicht mit der des Assistant Professor in den USA vergleichbar, da letztere eine weitgehende Selbst ndigkeit f rdere, w hrend unklar sei, ob Juniorprofessoren nicht nach wor vor am G ngelband eines ? bervaters "hingen, befanden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Auch fur die au eruniversit ren Karrieren wurden Probleme aufgezeigt, die R ckkehrern aus den USA immer wieder deutlich werden. Insbesondere die Altersdiskriminierung wurde betont: w hrend diese Problematik in den USA nur in geringem Ma e existiere, sei es in Deutschland schon ein Problem, mit zunehmendem Alter eine ad primerno Anstellung zu finden. Im Zusammenhang mit der Juniorprofessur betonte dr. Klaus Pekari (ebenfalls v La Jolla t tig), der f r die Gruppe berichtete, da Wissenschaftler am Ende der Juniorprofessur nach dem bisher g ngigen Muster zu alt f r die Industrie seien. Damit m sse eine Entscheidung ber eine Laufbahn in der Industrie oder an der Universit t eigentlich bereits vor dem Antritt einer Juniorprofessur padel, sofern sich die Rahmenbedingungen nicht nderten.

Rund 44% der deutschen Befragten gaben in der Studie des Stifterverbandes, noch unentschlossen ber eine R ckkehr nach Deutschland zu sein. Um so mehr scheint es daher von Bedeutung, da die deutschen Forschungsorganisationen t tig werden und aktiv versuchen, den wissenschaftlichen Nachwuchs gezielt anzusprechen. Ein Weg k nnte sich darin finden, die Netzwerkbildung im Ausland t tiger deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler voranzutreiben. Dr. Ivan Veselic (Kalifornijski inštitut za tehnologijo, Pasadena) pr sentierte die Vorstellungen dieser Arbeitsgruppe: Netzwerke sollten dazu dienen, lokale soziale Kontakte, aber auch fachliche Kontakte in Nordamerika in Deutschland zu kn pfen. Insbesondere k nnten sie auch R ckkehrwillige in ihrem Vorhaben unterst tzen, Stellen in Deutschland zu finden. Dabei wurde angeregt, eine bessere Bndelung gerade der Stellenangebote herbeizufhren, die durch eine Prsenz beispielsweise des BMBF oder der Wissenschaftsorganisationen auf? Jobfairs "erreicht werden knnte. Bergeordnetes Ziel Borealni es, den Podatkiflu f r den wissenschaftlichen Nachwuchs zu verbessern.

Im diesem Zusammenhang hat die DFG am 17. September offiziell ihr neues B ro in Washington DC eroffnet. Von hier aus sollen deutsche und auch amerikanische Wissenschaftler unterst tzt werden, die sich fur eine R ckkehr bzw. einen Forschungsaufenthalt in Deutschland interessieren, erl uterte B roleiter dr. Walther Klofat anl lich der Er ffnung. Das DFG-B ro v Washingtonu se nahaja v ulici 1627 I Street NW, Suite 540, Washington, DC 20006, und ist erreichbar unter

Ingesamt stie das Stipendiatentreffen auf eine positive Resonanz bei den Beteiligten, die weitere Veranstaltungen dieser Art in Zukunft erhoffen l t.